Vermieter-Heute - Immobilien vermieten leichtgemacht

Vermieter Heute: Immobilien vermieten leichtgemacht. Nützliche Informationen für Immobilieneigentümer, Vermieter, Immobilieninvestoren und Hausverwaltungen.

Immobilien vermieten oder verkaufen

Sollte man eine Immobilie, z.B. eine geerbte Immobilie, lieber verkaufen oder vermieten? Diese Frage scheint viele Immobilieneigentümer zu interessieren, da sehr viel nach einer Antwort auf diese Frage gesucht wird.

Es liegt auf der Hand, dass der Immobilienverkauf kurzfristig mehr Geld einbringt, als die langfristige Vermietung. Auch ist eine Vermietung auf lange Sicht aufwendiger und für den Vermieter sicherlich auch mit mehr teilweise unerfreulichen Begebenheiten assoziiert, die sich nicht vermieden lassen. Man muss es mögen, Vermieter zu sein.

Was spricht also für Vermietung, wenn ein Verkauf erstmal höhere Liquidität und weniger Stress bedeutet? Bei einer Vermietung bleibt die Immobilie im Eigentum des bisherigen Besitzers, welcher die Wertsteigerung der Liegenschaft als langfristiges Asset zusätzlich zu den laufenden Mieteinnahmen vereinnahmen kann. Auch ist es möglich, eine Immobilie im Besitz als Sicherheit für einen Kredit zu verwenden.

Haus und Wohnung vermieten oder verkaufen? Foto von MART PRODUCTION von Pexels

Wohnungsübergabeprotokoll

Das Wohnungsübergabeprotokoll ist einer der Punkte, bei denen Vermieter achtgeben sollten, um unliebsame Überraschungen beim Auszug zu vermeiden.

Das Wohnungsübergabeprotokoll stellt eine Bestandsaufnahme des Zustands der Wohnung oder des Hauses zum Zeitpunkt der Übergabe dar. Es ist nicht ungewöhnlich beim Gang durch die Immobilie eine Person des Vertrauens dabei zu haben, sowohl als Mieter als auch als Vermieter.

Wohnungsübergabeprotokoll Foto von Karolina Grabowska von Pexels

Solvenz der Mieter prüfen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines potentiellen Mieters zu bewerten. Die Schufa ist sicherlich eine der meistgenutzten Methoden. Gleichwohl geben die Schufa-Daten nicht immer ein realistisches Bild ab und können sogar irreführend oder nicht ganz aktuell sein. Ein bereits beglichener Kredit kann sich z.B. noch negativ auf den Schufa-Score auswirken, da die bereits erfolgte vollständige Begleichung des Kredits noch nicht vermerkt ist.

Kontoauszüge sind eine weitere Möglichkeit, die Solvenz zu prüfen. Bestehende Kredite und ähnliches werden damit natürlich nicht aufgedeckt.

Schließlich ist das persönliche Gespräch und Lebenserfahrung in der Einschätzung des Gegenübers sicherlich nicht verkehrt als eine der Maßnahmen, um nicht nur die Solvenz sondern auch die generelle Eignung und Zuverlässigkeit eines Mieters einzuschätzen.

Insbesondere bei Immobilien, die ohne Makler, also privat vermittelt werden, ist die persönliche Sympathie von Vermieterseite oftmals ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für die Auswahl eines Mieters.

Im übrigen hat ein Vermieter natürlich nicht immer den Luxus, sich die Mieter aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen zu können. In Ballungsräumen haben Vermieter in der Regel die Auswahl, aber auf dem Land oder in spärlich besiedelten Regionen müssen Vermieter mitunter froh sein, überhaupt Mieter zu finden. Hier kehrt sich das Machtverhältnis um, und der Vermieter akzeptiert eventuell sogar nicht so erwünschtes Verhalten wie die Nutzung von Gebäudeteilen, die nicht Mietsache sind, oder wiederholt verspätete Mietzahlungen.

Hausverwaltung und Hausmeister sinnvoll für Vermieter? Foto von Ketut Subiyanto von Pexels

Hausverwaltung & Hausmeisterservice

Hausverwaltungen in Deutschland machen mehr Umsatz als Immobilienmakler, ihre Dienste werden also offensichtlich stark in Anspruch genommen. Sollte man als Vermieter immer eine Hausverwaltung nutzen oder die Immobilie selbst verwalten? Und kann oder sollten Immobilieneigentümer zusätzlich oder alternativ zur Hausverwaltung einen Hausmeister beschäftigen, der sich um Reparaturen und allgemeine Instandhaltung kümmert? Insbesondere für Vermieter mit zahlreichen Wohneinheiten drängt sich die Zusammenarbeit mit einer Hausverwaltung auf, da das Management vieler Wohnungen und Häuser und deren Mieter kaum in Eigenregie zu bewältigen ist. Wer nur ein bis zwei Objekte vermietet, kann im Prinzip auf Hausverwaltungen verzichten.